St. Martin

stmartin1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

stmartin2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

stmartin3

stmartinlogo

Gemeinde St. Martin:

Markt 2
4113 St.Martin i.M.
Tel.: +43 (0) 7232 / 2105
Fax: +43 (0) 7232 / 2105 - 9
E-mail: zeller@sankt-martin.at
Homepage: www.sankt-martin.at

 

 

St.Martin i.M. liegt, eingebettet zwischen dem großen Donaustrom, dem wildromantischen Pesenbach mit seinem Naturschutzgebiet und dem Tal der Großen Mühl, inmitten der sanften Mühlviertler Hügellandschaft. Im Norden des Marktfleckens befindet sich der Böhmerwald Adalbert Stifters, auf der anderen Seite begrenzt die Donau das Gebiet zum flachen Alpenvorland und zu den Großräumen Linz und Passau.

 

Geschichte:

Der Markt St.Martin i.M. entsteht als Rastplatz der Handelsleute am wichtigen Handelweg „via regia“ (Salzstraße) von der Donau nach Böhmen. Bereits im 11. Jhdt. entsteht die Kirche von St.Martin i.M. Seit etwa 1400 n.Chr. ist ein ständiger Priester ansässig. Aus dieser Zeit stammt der großartige Glasgemälde-Fensterzyklus in der Pfarrkirche (unter anderem mit Darstellung des Kirchenpatrons, dem Heiligen Martin) und das granitene Netzrippengewölbe. Der Eduard-Haas-Brunnen am Marktplatz erinnert heute an den bedeutenden Arzt und Erfinder des Backpulvers für Magenleidende und Einführer der Pockenschutzimpfung Eduard Haas, der im 19. Jhdt. in St.Martin i.M. lebte.


Es war – und ist – der Granit, der die Wirtschaft und Kultur der Region durch die Jahrhunderte geprägt hat. So wurde der nahezu weiße „Neuhauser Granit“ zum Bau des Schlosses Neuhaus und vieler Kirchen in der Umgebung verwendet. Geschickte Steinmetze schufen unzählige Türgewänder, Stufen, Wassergrander, Brunnen sowie Rand – und Pflastersteine. Ein Kulturgut des Mühlviertels – die Breitpfeiler – finden hier in den Steinbrüchen um 1700 ihren Ausgang. Heute findet der Granit als „Wohn-Stein“ ein großes Verwendungsgebiet.

 

Kultur:

In der Erlebniswelt Granit demonstriert der größte geologische Lehrpfad Österreich die österreichische Natursteinlandschaft. Ein historischer Steinbruch bildet das Ambiente der Arena Granit.


Das Schloss Neuhaus entstand von über 800 Jahren als Jagdschloss der Bischöfe von Passau am Höhenrücken über der Donau. Umfangreiche Umbauarbeiten in der Barockzeit sind bis heute erhalten.

Bemerkenswert ist der fünfeckige Turm mit Kleeblattfries sowie die Schlosskapelle mit Kastenorgel um 1650 n.Chr. Auf einem Granitvorsprung im schroffen Felsabfall unterhalb des Schlosses steht der Kettenturm als einziger, noch erhaltener Mautturm an der Donau. Im 13. Jhdt überspannte eine Kette die Donau um von den passierenden Schiffen die Donaumaut einzuheben.


Der mächtigste Strom Europas, die Donau durchzieht hier das granitene Urgestein mit einem ca. 200m tiefen Tal. Die steilen, bewaldeten Südhänge zum Fluss stellen für Fauna und Flora eines der größten Schutzgebiete Österreichs dar. Selten gewordene Tier- und Pflanzenarten wie Smaragdeidechse und Uhu oder Traubeneiche, Hainbuche und Felsenkraut finden hier noch gute Lebensbedingungen vor.

 

Freizeit:

Das windgeschützte und klimatisch begünstigte Tal hat sich zu einem Paradies für Freizeitsportler und Ruhesuchende gemausert. Der sonnig gelegene Erholungsort Untermühl ist nicht nur Ausgangspunkt für ausgedehnte Wander-, Nordic Walking- und Mountainbiketouren, auch Radfahrer und Skater finden beste Bedingungen am Donauradweg Passau-Wien vor. Mit dem Linienschiff können die Schönheiten des Donautals ab Untermühl vom Wasser aus bewundert werden.


Sportlich aktive Gäste können beim vielseitigen Angebot St.Martins Erholung finden und Kraft für den Alltag tanken. Im Sportpark TROPS steht neben Tennisplätzen (Frei- und Hallenplätze), ein Fitness-Center, Massageinstitut und eine Halle für Beachvolleyball und Beachsoccer zur Verfügung.

 

Seit 1449 wird nachweislich vom Bierbrauen in Hofstetten berichtet und seit 1847 befindet sich Österreichs älteste Brauerei im Besitz der Familie Krammer. Der Mühlviertler Hopfen wird hier nicht für Großmärkte verarbeitet, sondern hier werden Bierspezialitäten für Jedermann gebraut. In Österreichs einziger Mälzerei wird Gerste zu Malz verarbeitet.