Kirchberg ob der Donau 

 

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  Gemeinde Kirchberg ob der Donau:
  Kirchberg 5
  4131 Kirchberg
  Telefon: +43 (0) 7282 / 4601
  Fax: +43 (0) 7282 / 4601 - 5
  E-mail: eva.gierlinger@kirchberg-donau.at
  Homepage: www.kirchberg-donau.at

 

 

Geschichte:

Es war im Jahr 1263 als der Name "Kirchberg" erstmals urkundlich erwähnt wurde. Und es wurde benannt nach dem damaligen Ahnherrn des Geschlechtes der Kirchberger "ULRICUS DE CHIRPERCH". Dieses Geschlecht war ein Schaunberger Vasallengeschlecht, welches aus Niederösterreich eingewandert war und seine Vorfahren wohl in Bayern hatte. Die oberösterreichische Linie der Kirchberger starb im 16. Jhdt, und zwar in der Nähe von Linz (Kirchberg-Thening) aus. Im 12. und 13. Jahrhundert wurde in unserem Gebiet der Handel mit Salz sehr rege betrieben. Für diesen Salzhandel wurde eine Landungsstelle an der Donau benötigt. So gründete man 1242 den Ort Obermühl. Aus Schuppen und Ladehäusern an der Kleinen Mühl entstand bald der Ort Obermühl mit regem wirtschaftlichem Treiben, das später durch die Errichtung der Papierfabrik noch intensiviert wurde. Die Papierfabrik gab in ihrer Hochblüte 300 Menschen Arbeit und Brot.

 

Ein Ort zum Hinunterschauen

Kirchberg ob der Donau liegt hoch über der Donau in einer Seehöhe von 580 m - Obermühl direkt an der Donau in einer Seehöhe von 284 m, etwas stromabwärts der weltbekannten Schlögener Schlinge. Das Gemeindegebiet umfasst ca. 21 km², teilt sich auf in 18 Ortschaften und zählt 1123 Einwohner. In Mitteleuropa gibt es ca. 70 Dörfer und Städte mit dem Namen KIRCHBERG. Davon sind 25 eigene Gemeinden. Die Gemeinde Kirchberg, auf dem leicht hügeligen Plateau über der Donau gelegen, wird von drei Flüssen, die tief ins Böhmische Massiv eingeschnitten sind, begrenzt: der Donau, der Großen und der Kleinen Mühl.

 

Das eigentliche ”Mühl-Viertel” ist in Kirchberg zu finden, denn hier befinden sich die Mündungen sowohl der Großen als auch der Kleinen Mühl in die Donau. Die tiefste Stelle in der Donau ist am Haugstein (nahe Exlau) mit 31m Wassertiefe. Nirgends sonst auf ihrer gesamten Länge erreicht sie diese Tiefe. Der Burgstall mit 613 m (höchste Erhebung entlang der Donau vom Ursprung bis zur Mündung) gewährt einen wunderbaren Rund- und Donaublick. Dort befindet sich seit dem Jahr 2000 der Aussichtsturm (Millenniumsturm). Man kann von Kirchberg ob der Donau aus 29 Kirch- und sonstige Türme sehen. Unsere gepflegte Landschaft gehört daher zu den „aussichtsreichsten“ des Mühlviertels und lädt zu Wanderungen und zur Erholung in natürlicher Umgebung ein.

 

Auf die andere Seite hinüber

In Obermühl kann man mit einer Fähre die Donau überqueren.

Das wuchtige Gebäude am Donauufer, der alte Getreidespeicher, ein Renaissancebau aus dem Jahre 1618, gilt als Wahrzeichen von Obermühl und war ursprünglich ein Stockwerk höher. Bei der Donauuferregulierung wurde das unterste Stockwerk - damals ein Gasthaus - zugeschüttet. Das

Gebäude ist heute in Privatbesitz.

Heute befinden sich in Obermühl u.a. eine Kirche, die Schiffsanlegestelle und die Donaufähre. Seit 1. April 1997 kann man auf einem romantischen, neu angelegten Radweg nach Untermühl strampeln.

 

Freizeit:

Für Freizeitspaß und sportliches Aktivsein gibt es den neu angelegten romantischen Radweg entlang der Donau, Freibad, Tennisplätze, Sportplatz, Asphaltbahnen, Minigolfanlage. Selbstverständlich kann man auf der Donau den verschiedensten Wassersportarten nachgehen. Die wilden Wikinger hausten seinerzeit nicht nur in Skandinavien, sie machten auch das Donautal unsicher und kamen dabei bis zum Schwarzen Meer. In Erinnerung daran gibt es als besonderen Freizeitspaß das Wikingerdorf, die Wikingerschifffahrt und den Wikingerpfad.

 

Kulinarium:

Unsere Gasthäuser bieten typische Hausmannskost neben kulinarischen Leckerbissen in uriger Gemütlichkeit. Die erste Schaufleischerei Österreichs ist in Kirchberg ob der Donau zu finden (Fleischhauerei Zalto-Höglinger).

Die Pfarrkirche wurde um 1300 n. Chr. im gotischen Stil errichtet und um 1700 barockisiert. Sie ist dem hl. Othmar geweiht und lässt seit der Renovierung 1985 ihren wunderbaren Barockglanz wieder voll erstrahlen.

 

Durch rege Kulturarbeit und sportliche Aktivitäten hat sich Kirchberg über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht. So erinnern zum Beispiel während des Sommers hochkarätige Veranstaltungen am Grillparzerhof daran, dass die Urahnen des größten österreichischen Klassikers eben von diesem Hof abstammen.